Der Bestand Millinger

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Der Bestand Millinger umfasst die schriftlichen Hinterlassenschaften des Waidringer Bauern Leonhard Millinger (1753-1834). Millinger verbrachte seine Jugendjahre in Fieberbrunn, wo er von seinem Onkel Simon Millinger, dem Hofmarkschreiber, Lehrer und Mesner Fieberbrunns selbst das Schreiberhandwerk erlernte. Millinger war später Viertelschreiber von Kirchdorf und Schreiber der Schützenkompagnie.

  • In seiner ‚Freizeit‘ verfasste der zwölffache Familienvater neben anderen, heute großteils verlorenen Texten, eine rund 1000-seitige ‚Weltbeschreibung‘. Die „Weltbeschreibung des Leonhard Millinger“, veröffentlicht in der Reihe Editiones Electronicae Guelferbytanae.
  • Noch aus seiner Zeit in Fieberbrunn stammen die Mitschriften von Predigten, die Millinger 1773 gehört hatte. Diese ist nun ebenfalls in der Reihe  Editiones Electronicae Guelferbytanae in Form einer frühen „work in progress“-Fassung veröffentlicht.
  • Der „Bestand Millinger“ umfasst darüber hinaus auch noch einen Briefwechsel zwischen Leonhard Millinger und seiner Frau Katharina Prantner.